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Qualitätsmanagement

 

Die fortwährende Entwicklung unserer Unterrichtsqualität ist uns ein ernstes Anliegen. Dies geschieht bei uns seit 2010 mithilfe eines strukturierten, leitbildgenerierten Prozesses.

 

Im aktuellen Bericht der Schulinspektion wird vor allem die systematische, transparente und partizipative Qualitätsentwicklung der Anna-Warburg-Schule gelobt.

 

Unten auf dieser Seite finden Sie unser (am 26.10.2011 verabschiedetes) Qualitätsleitbild.

> Die Diashow zeigt Impressionen vom Entwicklungs- und Veröffentlichungs- und Umsetzungsprozess.

> Auf den Unterseiten finden Sie Berichte von aktuellen Projekten und der Schulinspektion.

 

 

 

Qualitätsleitbild der Anna-Warburg-Schule

Durch Anklicken eines Bereiches öffnet sich der Inhalt.

 

 

1. Leitbild und Qualitätsmanagement

  • Das Qualitätskonzept genießt eine hohe Akzeptanz durch Lebendigkeit, Kreativität, Austausch und Humor.
  • Die Schulleitung (SL) gewährleistet die operativen Rahmenbedingungen (Zeiten, Räume, Ressourcen) für die Arbeit. Die Aufgaben sind explizit geregelt, bekannt und klar verteilt. Die SL sorgt durch Schwerpunktsetzungen für eine pragmatische Umsetzung.
  • Das Qualitätskonzept ist für alle am Schulleben Beteiligten nachvollziehbar, lebbar und handhabbar.
  • Das Leitbild ist in der Schule sichtbar durch Wegweiser und Bilder. Es ist erfahrbar in Diskussionsräumen und in der transparenten Stundenplangestaltung. Es ist erlebbar in der Beteiligung von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und zeichnet sich durch eine lebendige Schulkultur aus.
  • Die Schulleitung und das Kollegium verfügen über Verfahren, um nachhaltig Prozesse zu initiieren, zu begleiten, abzusichern und ggf. gravierende Qualitätsdefizite rechtzeitig zu erkennen und anzugehen.

2. Gesamtkonzept und Teilcurricula

  • Das schuleigene Curriculum berücksichtigt...
    ...Vorgaben (Prüfung, Berufspraktika, Hamburger Bildungsempfehlungen,...),
    ...schulinterne Verabredungen,
    ...individuelle Schwerpunktsetzung.
  • Es gibt in jedem Bildungsgang eine didaktische Jahresplanung.
  • Inhaltliche Schwerpunkte sind innerhalb der Bildungsgänge verabredet.
  • Ein Methodenrepertoire steht den Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfügen am Ende der Ausbildung über ein berufsbezogenes bzw. fachbezogenes Methodenrepertoire.
  • Die Kolleginnen und Kollegen haben einen Überblick darüber, was inhaltlich und methodisch in den unterschiedlichen Bildungsgängen praktiziert wird.

3. Kooperation im Kollegium und gemeinsame Reflexion

Es gibt einen Rahmen, in dem...
  • ... sich kleine, freiwillige Kooperationsgruppen bilden können (z.B. Fach-, Klassen-, Projektteams).
  • ... Zeit für Kooperationen und Kooperationsgruppen in der Schulwoche fest verankert ist (z.B. ein unterrichtsfreier Nachmittag).
  • ... Unterrichtserfahrungen, -ergebnisse und -inhalte ausgetauscht, beraten, erstellt und abgestimmt werden.
  • ... Materialien in strukturierter Form für alle zur Verfügung stehen (z.B. WIBES).
  • ... Kolleginnen und Kollegen in maximal zwei Bildungsgängen und wenigen Klassen eingesetzt werden.

4. Individualisiertes Lernen

Ausgangslage:
  • Heterogenität ist gewünschte Voraussetzung und Ziel von Schule.
  • Die Lehr- und Lernprozesse sind an den individuellen Lernvoraussetzungen, Lerninteressen, Lernzielen und Lernbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet.
  • Die Lehr- und Lernprozesse werden durch anregende und fördernde Lernlandschaften sowie vielfältige Lehr- und Lernmaterialien unterstützt.
  • Lernen findet in einer innovativen Unterrichtsstruktur statt, die z.B. aus einer Kombination von Basisklassenverbänden und Kurswahlsystemen besteht.
  • Der Lehrperson gelingt es als Lernbegleiterin und Lernbegleiter die Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler für
    - die Entwicklung eigener Zielvorstellungen,
    - die Herausbildung von Schlüsselkompetenzen und
    - ihr eigenes Lernen zu fördern.

5. Klassenführung

  • Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler werden erkannt und bestimmte Aufgaben können delegiert werden (Partizipation).
Indikator: Schülerinnen und Schüler meistern diese Aufgaben mit Hilfe von Fortbildungen.
 
  • Schülerinnen und Schüler werden gut informiert (über schulische Strukturen, Ausbildungsinhalte, zeitliche Abläufe der Ausbildung).
Indikator: Transparenz für Schülerinnen und Schüler/Lehrerinnen und Lehrer, da einheitliches Informationsmaterial existiert.
 
  • Die Lehrerpersönlichkeit (Vorbildfunktion) hat eine respektvolle Haltung und Wertschätzung den Schülerinnen und Schülern gegenüber und leistet eine angemessene Konfliktregelung.

  • Voraussetzungen dafür sind Rahmenbedingungen wie:

- Räume
- Personal
- Zeit
- Material

6. Unterrichtsentwicklung / Berufsfeldorientierung

  • Für alle Bildungsgänge gibt es Kooperationspartner aus der sozialpädagogischen Praxis, der schuleigenen Praxisausbildungsstätte und/oder wissenschaftlichen Institutionen für den Dialog zwischen Theorie und Praxis.
  • Die sozialpädagogische Praxis und die einschlägigen Wissenschaften werden planvoll in den Unterricht einbezogen und in besonderen Projekten vertieft.
  • Die berufsfeldbezogene Erfahrung der Lehrkräfte wird für eine systematische Verknüpfung von Theorie und Praxis genutzt.
  • Alle Kolleginnen und Kollegen der Schule haben einen Überblick über geplante, laufende und durchgeführte Kooperationsprojekte der Schule mit sozialpädagogischen Einrichtungen und Hochschulen.

7. Leistungen beurteilen

  • Laufende Mitarbeit und schriftliche Leistungen werden nach einheitlichen Kriterien beurteilt. Schülerinnen und Schüler werden an der Entwicklung angemessen beteiligt.
  • Der Leistungsstand wird den Schülerinnen und Schülern anhand dieser bekannten Kriterien zurück gemeldet.
  • Termine für Leistungsüberprüfungen werden zu Beginn des Schulhalbjahres festgelegt, bekannt gegeben und eingehalten.
  • Es finden regelmäßige Lernstandsgespräche für alle in individueller Form statt.
  • Jahrgangs- sowie Fachteams formulieren verbindliche Kriterien.

8. Evaluation

  • Die Schwerpunkte des Leitbildes werden evaluiert. Die Ergebnisse sind Grundlage der Qualitätsentwicklung.
  • Die Anna-Warburg-Schule verfügt über fachliche Kompetenz zur Evaluation und nutzt Unterstützungs- und Beratungsangebote, um ein Repertoire an Verfahren, Instrumenten und Methoden aufzubauen und zu erproben.
  • In der Schule besteht ein Konzept zur differenzierten, systematischen Durchführung von Evaluation.
    Festgelegt und transparent sind:
    - Auswahl der Themen / Projekte,
    - Beteiligte,
    - Rhythmus,
    - Verantwortlichkeit.
  • Evaluationsergebnisse sind für Beteiligte und Außenstehende nachvollziehbar.Evaluationsergebnisse werden im Hinblick auf die gesetzten Ziele überprüft und führen zu Konsequenzen im Handeln.

9 . Beratungskonzept

  • Die Beratungsarbeit wird regelmäßig evaluiert und dokumentiert.
  • Die Vertraulichkeit der Beratung wird gewährleistet.
  • Ein Teil der Beratung findet klassenbezogen statt.
  • Jeden Tag sollte eine Beraterin oder ein Berater für eine schnelle, unkomplizierte Terminvereinbarung und Krisenintervention verfügbar sein.
  • Das Beratungskonzept und die Schwerpunkte der Beraterinnen sind allen Kolleginnen und Kollegen bekannt.

10. Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern

  • Die Schülerinnen und Schüler sowie die Elternvertreter wirken, mit der Unterstützung der Schulleitung, konstruktiv in den Gremien der Schule mit und entfalten eigene Aktivitäten.
  • Ein kontinuierlicher Informationsfluss zwischen Schule, Schülervertretung und Elternvertretung ist gewährleistet.
  • Die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sind über die Organisationsstrukturen der Anna-Warburg-Schule und ihre Mitwirkungsrechte aufgeklärt und können sich für ihre Mitwirkungsaufgaben qualifizieren.
  • Es besteht ein Klima, in dem Schülerinnen und Schüler eigenständig Verantwortung für das Schulleben übernehmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden an der Entwicklung von Regeln, die an der Anna-Warburg-Schule gelten, beteiligt.

11. Arbeitszufriedenheit

  • Die Arbeitsprozesse an der Anna-Warburg-Schule sind transparent und demokratisch organisiert.
  • Die Schulleitung vertraut den Fähigkeiten und Stärken der Kolleginnen und Kollegen und achtet auf Personalfürsorge.
  • Personalfürsorge hat einen hohen Stellenwert und äußert sich u.a. in der Wahrnehmung von Belastbarkeitsgrenzen und der gleichmäßigen Verteilung von Belastungen.
  • Die Schulleitung weiß um die Bedeutung einer funktionierenden Administration. Dies äußert sich u.a. in einer Optimierung von Stunden- und Konferenzplänen und einer sorgfältigen Terminplanung.
  • Es gibt klare Verhaltensregeln für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mit schnellem Feedback.

12. Fächerübergreifende Kompetenzen Schlüsselqualifikation, Persönlichkeitsbildung

  • Die Schulleitung und das Kollegium fördern über Fächergrenzen hinweg den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz und Persönlichkeitsbildung.
  • Alle Kolleginnen und Kollegen gestalten die Beziehung zwischen den am Schulleben Beteiligten durch individuelle Wertschätzung und differenzierte Wahrnehmung.
  • Die Anna-Warburg-Schule ist eine weltoffene und tolerante Schule, wir stehen für eine Schule ohne Rassismus und eine Schule mit Courage.
  • Das Kollegium pflegt eine offene und achtsame Gesprächskultur.
  • Alle Kolleginnen und Kollegen sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst.