Studienreise nach Paris

23. September – 27. September 2019

Heute sind wir nach Paris geflogen. Um 4:45 Uhr haben wir uns am Flughafen in Hamburg getroffen. Nach einigen Startschwierigkeiten (Verspätungen) konnten wir die Reise antreten. Nachdem wir gelandet sind und unsere Koffer abgeholt haben, sind wir mit der Metro zu unserem Hostel gefahren. Dort haben wir zuerst unsere Koffer gelassen und anschließend die Stadt erkundet. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Pariser Restaurant haben wir unsere Metro-Karte gekauft und im Hostel eingecheckt. Das Haus ist sehr elegant. Die Zimmeraufteilung war anders als gedacht, aber dennoch angenehm.

Unseren ersten Abend in Paris haben wir ganz oben auf dem Eiffelturm ausklingen lassen. Hoch sind wir mit dem Fahrstuhl gefahren. Der Ausblick vom Eiffelturm war atemberaubend und viel besser, als wir ihn von Fotos kannten.

Wir alle waren ziemlich müde nach dem frühen Flug und sind abends kaputt in die Betten gefallen.

Der zweite Tag in Paris begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Hostel. Danach sind wir zum Triumphbogen gegangen. Es war ein sehr nebliger Blick von oben und der Eiffelturm war nur zur Hälfte zu sehen. Im Anschluss wollten einige in den Louvre gehen, aber wir mussten nach kurzer Zeit feststellen, dass das Museum dienstags immer geschlossen ist! Daraufhin gingen viele in die Shopping-Straßen und kauften die Geschäfte leer.

Am Mittwoch brach der dritte Tag in Paris an. Nach einem ausgewogenen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Schloss Versailles. Wir mussten mit Metro und RER fahren, was mit einer Gruppe von 24 Leuten immer ein Erlebnis ist. Nach ca. einer Stunde waren wir dann an der Haltestelle „Gare de Versailles Château Rive Gauche“ und mussten noch etwa zehn Minuten zu Fuß laufen. Wir waren von dem Schloss und den Gartenanlagen sehr begeistert und genossen unsere Tour durch das riesige Anwesen. Nach Erkundung des Schlosses hatten wir Freizeit, in der wir in Gruppen die Stadt erkundeten. Im Anschluss trafen wir uns wieder am Ankunftsbahnhof und fuhren gemeinsam zurück. Im Hostel ließen wir den Abend bei netten Gesprächen und dem Austauschen von Fotos ausklingen.

Der vierte Tag unserer Reise begann auch wie die anderen Tage. Um 8:15 gab es Frühstück, zu dem manche erschienen und manche nicht, weil sie länger schlafen wollten. Um 10:00 Uhr fand, wie an den anderen Tagen, unsere kurze Tagesbesprechung statt. In diesem Fall war die Frage, wer denn in Begleitung von Monsieur Piguel zu den Katakomben gehen möchte, denn die Besichtigung der Katakomben ist freiwillig gewesen. Diejenigen, die nicht daran teilnehmen wollten, hatten Freizeit oder gingen mit Monsieur Ballarin zum Louvre.

Die Katakomben-Gruppe durchlief ungefähr zwei Stunden lang den etwa 2 Kilometer langen Tunnel und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie viele unzählige Berge von Knochen sich dort unten im Laufe der Geschichte gesammelt hatten. Noch dazu war die Luft recht kühl und in den Katakomben herrschte eine Stille wie keine andere. Als wir am Ende angelangt waren, haben wir uns auf das Tageslicht gefreut.

Die Gruppe des Louvre machte sich direkt auf dem Weg zu Mona Lisa. Als wir angekommen waren, hatten wir kaum Zeit, sie richtig anzuschauen, weil die Schlange im Minutentakt weiter gewunken wurde. Das hat uns alle ziemlich enttäuscht.

Als wir dann aus dem vollen Raum kamen, mussten wir erst einmal auf Herrn Ballarin warten, der ebenfalls bei der langen Schlange anstehen musste. Nach ca. 20 Minuten war unsere Gruppe wieder vereint. Wir konnten den Rest der Ausstellung betrachten. Das war für uns alle deutlich entspannter, weil kein so großer Andrang in den folgenden Räumen herrschte, auch wenn es bei der Venus von Milo auch etwas voller war. Wir sind durch die ägyptische und griechische Ausstellung gewandert und haben viele Teller, Krüge und Statuen gesehen. Nach der Ausstellung wollten wir eigentlich noch etwas im Café Paul essen. Dort war es dann ebenfalls zu voll und wir entschieden uns, zurück zum Hostel zu fahren.

Am Nachmittag sind wir zum Künstlerviertel Mont-Martre gegangen und wir haben die Basilika Sacré-Coeur besichtigt. Um auf den Berg zu kommen, sind wir mit einer Standseilbahn gefahren. Danach hatten wir etwas Freizeit und durften uns im Künstlerviertel umschauen. Monsieur Piguel gab uns ein Rätsel zu lösen: Wir sollten das „Café der Deux Moulins“ finden. Wir haben Anwohner gefragt. Von dort sind wir alle zum historischen Restaurant Bouillon Chartier zu Fuß gegangen. Dieses Restaurant ist auch bekannt, weil der Film „Die fabelhafte Welt der Amelie Poulain“ teilweise dort gedreht wurde. Leider konnten wir nicht alle zusammensitzen, weil es so voll war. Außerdem war es sehr laut. Preislich war das Restaurant in Ordnung. Dort gab es klassisches französisches Essen, wie zum Beispiel Schnecken oder Froschschenkel, aber auch „normales“ Essen. Geschmacklich war es in Ordnung.

Den letzten Tag in Paris konnten wir auch individuell gestalten. Wir hatten noch Zeit, weiterhin Paris zu erkunden. Einige von uns sind mit Monsieur Piguel zum Louvre gegangen. Felix hat das Museum Nissin de Camondo mit Monsieur Ballarin zusammen besichtigt. Felix war der Meinung, dass es umwerfend war. Das Haus war groß, altmodisch, dennoch schön eingerichtet. Um 16:00 haben wir uns alle im Hostel getroffen. Anschließend sind wir mit der Metro zum Flughafen Charles de Gaulle gefahren. Am Terminal 1 stiegen wir aus. Unser Flugzeug startete pünktlich. Alles lief gut.

Les voyageuses et voyageurs de Paris

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